Donnerstag, April 26, 2007

Ein Aufruf an Marie & Laura in Love

Sagt mal, hat jemand mal was von Marie gehoert? Ich glaube, ich habe gar keine Emailadresse und auch auf Skype habe ich sie seit zwei Monaten nicht mehr gesehen. Verschollen?
Ich bitte um Hinweise!
Und Marie, falls du das liest, wie geht's dir denn? Ich hab noch gar nichts von deinem Praktikum gehoert!? Wuerde so gerne mal wieder mit dir Plauschen!

Oh je, ich weiss gar nicht wie ich den Tag rumkriegen soll. Und jetzt muss ichs euch einfach erzaehlen: bin ein bisschen verknallt, hihi. Weiss jemand ein Patentrezept gegen Schmetterlinge im Bauch, die einen von der Arbeit abhalten? versteh die Welt gerade nicht mehr...

Hilfe.

Mittwoch, April 25, 2007

Emel mit Camel...




hallo meine Suessen, ewig habe ich mich nicht mehr gemeldet. so fängt irgendwie jeder eintrag an. Aber das wird sich aendern, denn seit heute habe ich in meinem neuen Haus, in das ich am Samstag gezogen bin, sowohl Internet also auch Festnetz!!! Falls mich jemand anrufen will: 0034 922 25 15 87... Es geht entweder Inga -aus Berlin- oder Santi -aus Bilbao- dran oder ich. also nicht erschrecken!
mir geht es einfach nur wunderbar. 1.Auto. habe mir wirklich den traum erfüllt und bin nur gleucklich. 2. neues Haus: mussten aus unserer alten wohnung ausziehen weil unser vermieter die wohnung verkauft. jetzt wohne ich mit einer freundin zusammen, bei der zufälligerweise ein zimmer frei wurde- wir haben nen innenhof, ne dachterasse und verstehen und super. 3. praktikas gut 4. super gluecklich und zufrieden, weil so selbstständig und unabhängig...
jetzt fallen mir die augen zu, muss morgen früh raus.
besos von eurem Emelie

Dienstag, April 24, 2007

Meine lieben Maedchen!

Kurzer vortrag: Dies hier habe ich alles vor Thailand geschrieben! Und irgendwie verpeilt zu veroeffentlichen...
Nun ja, mittlerweile gibt es ein paar mehr einzelheiten..schreibs im naechsten eintrag...

Also.hier schreibt Nora. Ich weiss, es gab schon lange keinen Eintrag mehr von mir. Habe mich gedrueckt. Nicht dass es so wenig zu erzaehlen gaebe gerade, eher viel zu viel. Mein Leben besteht einzig und allein aus Veraenderungen, das ist die einzige Konstante...( ist das nicht eine bildschoene Paraphrasie? )
Und da ich mir momentan ueber gar nichts sicher bin, moechte ich eigentlich auch keine grossen Ankuendigungen machen.
Nur soviel:

Arbeit: Viiiiiiiiiiieeeeeeeel momentan. Arbeite wie ein Tier. Alle waren in Basel von meinem Departement und ich habe das Haus gehuetet. War in den letzten paar Wochen diverse male erst nach 12 daheim, Sa arbeiten war auch ma drin und letzten Sonntag ein total unnoetiges Event vom JLOC (Japan Lamborghini Owners Club, ein Proleten Haufen, ich sags euch, 1A Stereotypen), von dem mein Chef unbedingt wollte dass ich und mein Kollege hingehen. Dafuer musste ich am So um 05:30am aufstehen und erstmal 2h Zug und Auto fahren...riesenkacke...Und dann stand ich da rum, hatte nix zu tun, ein haufen haesslicher autos ( mag die proleten karren gar nicht!), haessliche menschen (mag die proleten auch nicht), es war arschkalt, hat geregnet und gewindet wie bloed..Aber wie gesagt, ab morgen koennen mich ma schoen alle am A*** Studentenfreunde, so bloed es klingt, und so aetzend Lernen ist: Geniesst die Zeit in der ihr eure eigene Zeit noch ein bisschen freier einteilen koennt und nicht Stunden, Tage, Wochen, Jahre hinterm Rechner verbringen muesst...Naja ok, mach ich auch nicht nur, aber trotzdem...
Ich glaube ich habe mal kurz angedeutet, dass ich auch schon ein anderes Angebot hatte hier. Luxus-Hotel-Business, sehr international, sehr sehr interessant. Aber habe mich dafuer entschieden mein Team hier nicht im Stich zu lassen und die Sache noch ne Weile durchzuziehen. Mittlerweile bin ich am ueberlegen ob das nicht ein bisschen zuviel ehrenhaftes Commitment-Denken war...weil so schnell wie hier die Koepfe teilweise rollen...wenn ich mal nicht zur absoluten Zufriedenheit performe, wer weiss...und dann interessiert sich von der Company wahrscheinlich
auch niemand dafuer was aus mir wird...Mal sehen...

Freizeit: Wenn ich dann mal welche habe wird diese auch richtig genutzt! Ist schon krass, neben meinem Buero-Leben fuehre ich ein Leben in Saus- und Braus. Gehe fast jeden Tag essen, zu tollen Events (wurde neulich von einem Bekannten zu einem sehr netten Jazz club eingeladen: Roberta Flack! Geilo..., und Earth Day war in Tokyo, Open-Air-Concert-Event in einem grossen Park, und dann ist Cirque du Soleil gerade hier, moechte ich mir auch noch unbedingt anschauen gehen, ach ja, und das Nomadic Museum von Gregory Colbert, Ashes and Snow, der Hammer! War auf dem Pre-Opening Event, ganz grosse Klasse, aber Colbert ist meiner Meinung ein bisschen komisch, seine Rede wars auf jeden Fall...ah, und waere fast auf meine erste Fetisch-Party gegangen hier, so n bisschen SM, Gothic...konnte leider diesmal nicht, aber auf die naechste gehe ich bestimmt! Spannend!), tolle Bars (New York Bar, Park Hyatt, die Lost in Translation Bar....), etc etc...bin jeden Monat am Ende richtig pleite...das ist der Riesen-Nachteil. Muss mal wieder ein bisschen kuerzer treten...

Tja, und die Liebe...: Das ist der Riesen-Punkt momentan...da weiss ich auch nicht so genau. Bin gerade sehr smooth von meiner Halb-Japaner-halb-Ami-Sex-Geschichte zu einer sehr serioes erscheinenden Beziehung (???) mit einem Franzosen uebergegangen.........Von einer absolut unverbindlichen Geschichte zu einer, bei der ich nach den ersten Woche den Wohnungschluessel in die Hand gedrueckt bekomme und dieser jemand staendig von "wir"-spricht. Seeeeeeeeeeeeeeehr smooth war das, etwas zu smooth...............

Muss hier mal dringend raus aus dem Tokyo-Moloch. Wird gerade alles etwas viel. Heute noch und morgen frueh noch arbeiten und dann bin auch auf Urlaub! Endlich! Und dann sollte ich mir mal ueber ein paar Dinge Gedanken machen schaetze ich. Sasi und Anni, ich baue auf euren Rat!

Vielleicht bleibe ich einfach in Thailand...

Sonntag, April 22, 2007

Abschied

Liebe Freundinnen,

hier kommt der vorerst letzte meiner Einträge aus Passau - und damit es noch ein bisschen wehmütiger klingt: meine Stunden sind hier tatsächlich gezählt. Nur noch eine Woche...von der ich vier Tage in München sein werde...und dann ist die Studienzeit ein für alle Mal zu Ende. Ein komisches Gefühl ist das schon - man weiß nicht recht, ob man lachen oder weinen soll. Doch nachdem ich bereits schockiert feststellen musste, dass die neuen Erstsemester teilweise Jahrgang 88 sind, entschied ich mich fürs Lachen.
Freitag ist meine letzte Prüfung, dann bin ich eine diplomierte Kulturwirtin und hoffentlich auch schon angehender Trainee (Dienstag Daumen drücken!) und werde diesen Triumph auf Ko Phi Phi feiern. Gelernt habe ich für die Prüfung zwar noch nicht, aber der Kopf ist noch so voll von den vielen Anderen und im übrigen macht es viel mehr Spaß, sich auf die Reise vorzubereiten. Dazu kam in der vergangenen Woche der Umzug aus meiner alten Wohnung, der weder unstressig noch erfreulich war. Mein Fazit der Woche ist jedenfalls, dass ich vorerst in keine Wg mehr ziehen werde!!
Nörchen und der Hase holen mich am nächsten Montag am Anlegesteg auf Ko PhiPhi ab - verrückt, nicht! Und dann wird entspannt!! Wir werden euch mit Sicherheit berichten, samt Fotos von schönen Badenixen (nämlich uns!) am Strand unter Palmen!

Küsschen und auf bald ihr Lieben Mädchen,
die Ahne

Donnerstag, April 19, 2007

Auf Urlaub

So liebe Mädchen, nachdem Fee mich am Telefon abgewürgt hat weil sie lieber „Türkisch für Anfänger“ gucken will anstatt mit mir, nach Wohochen zu telefonieren, kommt ihr, liebe Mädchen, in den Genuss eines weiteren Blogeintrags, diesmal von der Saase. Zeit ists ja für ein kleines Update auch wenn es eher in Form von „Mein schönstes Ferienerlebnis“ sein wird. Also: Die letzte Woche habe ich ja, wie manche von euch vielleicht wissen, auf einem von Ebbe gesponserten Segeltörn im südfranzösischen Mittelmeer verbracht (Photos folgen). Organisiert wurde der Törn von einer Karlsruher Segelschule mit dessen Leiter Ebbe befreundet ist. So. Das Ganze begann also Samstag vor einer Woche. Bis dahin kannte ich nur die Namen meiner Mitsegler bzw. der Leute auf meinem Boot. Die lauteten Jürgen, Helga, Andrea und Hermann. Ich war also auf’s Schlimmste gefasst. Nachdem ich die betreffenden Leute Samstagnachmittag bevor es losging dann das erste Mal gesehen hatte war ich nicht unbedingt zuversichtlicher. Es stellte sich heraus, dass sich zu Jürgen (43), von Beruf irgendwas mit Ampeltechnik zu tun, Andrea (37) im fünften Monat schwanger, Typ: Frohnatur, Helga (47) ihre stets um ihr Wohl bemühte beste Freundin, beide Sonderschulpädagoginnen, Hermann (53), keine Ahnung was von Beruf auf jedenfalls arbeitet er „mit der Flex“ und ist Hobbybauer noch Hannes (juhu 24), Wirtschaftsinformatikstudent mit an Bord gesellte. Bei der Kabinenvergabe, drei an der Zahl kamen dann erste Probleme auf. Da sich weder Hannes und Jürgen, die sich übers Segeln gut kennen, noch Helga und Andrea trennen wollten, blieben Hermann und ich übrig. Ich weigerte mich natürlich standhaft mit ihm eine 2x2.5m große Kabine mit gemeinsamem Bett zu teilen. Letztlich musste Hermann dann mit der Couch/Sitzbank im Salon vorlieb nehmen, die sich aber sowieso im Lauf der Woche als sein Lieblingsplatz heraus stellte. Sobald es nämlich an kochen, spülen oder abtrocknen ging, das seiner Ansicht natürlich ausschließlich „Frauesache“ war, verschanzte er sich mit Bier hinter dem Tisch. Tja, nach einer kleinen Kennenlernrunde am Samstagabend stachen wir Sonntag, zum Glück nicht allzu früh, bei schönstem Frühlingswetter und leichter Brise in See. Im Laufe der Woche klapperten wir alle möglichen Häfen von Saint Tropez bis Port Cros, ein sehr hübscher Minihafen auf einer kleinen Insel mit Naturschutzgebiet, das allerdings schon bei Windstärke 8, ab. Tja, und an dieser Stelle wollen wir mal kurz zum Wetter und der entsprechenden Kleidung abschweifen. Die ersten Tage spielte das Wetter noch mit und auch wenn der Bikini nicht wirklich angesagt war, hatten wir doch schnell den Namen „Sundeckcrew“ weg (da wir als einziges Boot keinen Prüfling für die praktische Prüfung an Bord hatten, konnten wir die Sache etwas gemächlicher angehen lassen). Ab dem dritten Tag war es dann bedeckt und die letzten beiden Tage regnete es mal mehr mal weniger in Strömen. Glücklicherweise hatte Ebbe mir noch einen Segelanzug spendiert (eine Art Skianzug), der dann auch mit den in Freiburg erstandenen Gummistiefeln (blau-silber von Deichmann) zum Einsatz kam. Darunter trug ich immer zwei Paar Hosen und wahlweise 4 bis fünf Schichten T-Shirts, Longsleves und Pullover. Angenehm also. So segelten wir dann munter drauf los. Nach den ersten Abenden war dann die Stimmung an Bord auch ganz gut und wir entdeckten als mehr oder weniger einzige Gemeinsamkeit unseren Humor. Nachdem ich mit Hermann dann einmal, als wir auf das Thema Kindererziehung zu sprechen kamen, etwas aneinander geraten bin und meinem Ärger über sein ewig machohaftes Getue etwas Luft gemacht hatte kam ich auch mit ihm besser klar und es gelang mir seinen Schnauzer und die etwas widerlichen Tischmanieren zu ignorieren. Helga hörte mit der Zeit auch auf Andrea wie eine Schwerkranke zu behandeln („Soll ich Dir eine Birne schälen“, „Bleib sitzen, ich hol’s Dir“), so dass wir doch noch das eine oder andere Späßchen hatten. Zu guter letzt hab ich mir dann noch selber ein blaues Auge verpasst – dämliche Aktion meinerseits. Ich dachte ich könnte das Schiff, das schon kräftig vorwärts Fahrt aufgenommen hatte mit einer Leine an der Hand am Heck festhalten, was dann mit einem missglückten Stunt und dem Gesicht auf dem Rehlinggestänge endete. Fazit ein blaues Auge mit aufgeplatzter Haut auf dem Jochbein. Lecker. Der Drohung von Jürgens Seite irgendwo auf dem Schiff befände sich Nähzeug, hielt ich dann Stand und es ist auch schon gut abgeheilt. So kann ich dann auch mit Philippe unversehrt Richtung Thailand und Kambodscha aufbrechen, wo ich dann auf Nora und Anni treffen werde. Große Vorfreude!!
So meine Lieben, wünsche euch allseits eine gute Zeit und sende euch viele bisous aus Paris.
P.S.: Ich schreibe übrigens schon noch nebenbei meine Bachelorarbeit...

Abwehrkräfte eines Vögelchens

hallo, hier spricht fee. (ich finde dass sollte man anfangs erwähnen, damit solch unregelmäßige blogger wie ich auch gleich verstehen um wens gerade geht)
so nach dieser eleganten einführung grüße ich euch ersteinmal herzlich!!!
lange nichts mehr von euch gelesen gehabt, dafür wars heute umso lustiger! deine erklärung zum pessach feste paula ist einfach phänomenal!
ich bin schon wieder krank und ein wunderschöner,gleich in dreifacher ausführung gewachsener herpes ziert meine oberlippe. so dass ich ernsthaft überlegen muss mein zugticket nach hamburg für morgen abend zurückzugeben, da die kleine nichte und der mini neffe von kai bestimmt nur verängstigt wären. zu dem herpes kommt eine erkältung, die mich seit montag ans bett fesselt. obwohl sich alles eigentlich zum guten wendet. ich habe ein semester vor mir in dem ich "nur" viel lesen und auf 3 mündliche diplom prüfungen lernen muss. ich habe abends feierabend und an den wochenenden habe ich frei und kann abhängen. das ist eigentlich toll. na ja nach anspannungen wird man ja gerne erst mal ein häufchen.
...............ich sitze jetzt seit 10 min vor dem bildschirm und weiß nicht was ich in den blogg stellen könnte. habe gerade keine spritzige geschichte im kopf,die euch interessieren könnte. also machts gut mädels! ich winke in alle richtungen, fee

Sonntag, April 15, 2007

hallo meine lieben,
hiermit lade ich euch herzlich zur folge 589 meiner persönlichen telenovela ein. man, ich kann es noch immer nicht glauben. am dienstag morgen logge ich mich voller vorfreude in meinen e-mail-account ein, da ich wusste dass mir henrique ne mail geschickt hatte. das wäre die mail gewesen, die geklärt hätte ob und wann und wie ich nach sao paulo komme.
doch es kam allles anders:
voller scham hat er mir berichtet, dass er vor 2 wochen erfahren hat, dass seine ex-wieder-freundin-und -jetzt- aber-doch-nicht-mehr-so-toll-tuse im 3. monat schwanger ist. ja was sagt man dazu? erst mal nichts. man heult, schreit und wirft irgendetwas durchs zimmer...
sonst war aus der mail herauszuhüren, dass ich sein traummädel bin, er die freundin nicht heiratet, sie aber unterstützt bis das kleine kommt, er vermisst mich und es ist ihm alles peinlich und irgendwie legt er nun alle entscheidungen, die uns betreffen in meine hände und hofft dass wir uns irgendwann wiedersehen, auch wenn er nicht erwarten kann, dass ich auf ihn warte, will er gerne den kontakt zu mir halten.
ja da ist mir dann immer noch nichts eingefallen... doch dank sandra habe ich alles erörtert und unnötige wut abgeworfen und halbwegs klare gedanken gefasst. habe ihm zurück geschrieben, dass ich nicht kommen werde und dass er mir sagen soll wie er die ganze zukunft sieht und welchen platz ich da abbekommen könnte usw.
hab ihm auch klar gemacht, dass ich nach meinem diplom mein leben neu ausrichten werde und das eigentlich immer gerne mit ihm zusammen gemacht hätte. ich werde meinen traumjob an einem traumort suchen und finden und wenn er da nicht rein passt, pech gehabt.
ja jetzt warte ich mal auf antwort und dann sieht man weiter...
es fällt mir etwas schwer mich auf mein diplom zu konzentrieren, aber so nach und nach wird mir bewusst, dass die situation unabwendbar ist und die endgültige lösung erst halbwegs sicher auf dem tisch liegt, wenn das baby da ist. außer es wird ein brutaler schlußstrich gezogen. doch solange ich hier in pforze sitze fällt mir das schwer mir einen anderen traummann vorzustellen als henrique.
der spruch :"kleine kinder kleine sorgen, große kinder große sorgen!" ist einfach so wahr.
es bleibt spannend. ich freue mich über jede nachricht. habe nur wenig zeit zum e-mails schreiben, aber telefonieren geht.
mit einem riesen seufzer, eure willi

Dienstag, April 10, 2007

berlin zu besuch in zürich

So meine lieben Freundinnen, ich gebe mal wieder einen kleinen Einblick ins Paula-Leben. In letzter Zeit scheint der blog etwas einzuschlafen, wofür ich mich absolut mitverantwortlich fühle.
Im Gegensatz zur virtuellen ist meine reale Welt sehr freundinnenreich. Heute morgen habe ich Fee verabschiedet, nachdem wir beide sehr abwechslungsreiche, erholsame, sonnige Ostern verlebt haben. Am Karfreitag sassen wir den ganzen Tag auf der Dachterasse, hörten andächtig den Kirchenglocken zu und erzählten uns alle Studiums- und Beziehungsneuheiten. Am Abend weihten wir den Grill ein und beschlossen, mit der Atkins-Diät zu beginnen, weil uns das Grillfleisch so gut schmeckte. Stefan kam zum Essen, er war sowieso schon auf Diät wegen Pessach (er darf eine Woche lang keine Nudeln, keinen Reis und kein Brot essen, weil die Juden auf der Flucht aus Ägypten keine Zeit hatten, was zu kochen oder zu backen).
Der Samstag gestaltete sich ziehmlich ähnlich wie der Freitag, meine Versuche zu lernen gab ich ziehmlich schnell auf. Am Abend hatten Fee und ich eine knallrote Nase und eigentlich eine ziehmliche UV- Überdosis. Wir frassen uns den Bauch beim Tailänder voll und rollten uns direkt ins Bett.
Aber da fingen die Ferien erst an: Sonntag morgen fuhren wir mit Stefan nach Falera in die Wohnung von seinen Eltern. Praktischerweise waren sie nicht da und wir hatten allen Platz für uns. Fee fand, dass Stefan und ich zu viel knutschen (sorry, Fee!), aber ansonsten hatten wir einen ganz prächtigen Kurzurlaub zu dritt. Auf der Piste herrschte hochsommerliche Stimmung, der Schnee war sulziger als sulzig und die Sonne schien ungnädig auf unsere verbrannten Nasen. Montag morgen fuhr Stefan zurück nach Zürich um das schweizerische Fussball-Highlight Zürich- Basel nicht zu verpassen. Er setzte uns an der Liftstation ab, und Fee und ich machten uns einen Mädels-Snowboard-Tag. Mittags lud uns mein Onkel zum Essen ein und wir spachtelten ordentlich. Als das snowboarden immer mehr zu wakeboarden wurde und keine Freude mehr war, setzten wir uns mit einem Latte Machiato in die Sonne. Zurück nahmen wir den Bus/Zug und fielen hab tot zu Hause direkt ins Bett.
Was für ein schöner Freundinnen- Urlaub direkt vor meiner Haustür. Das letzte Wochenende mit Willi war ebenfalls wundervoll, sie hat es euch ja schon geschildert.

Nun werde ich mich allerdings erst mal über die Bücher beugen müssen, die Uni gerät vor lauter Schmetterlingen in meinem Bauch und lieben Freundinnen in meiner Wohnung etwas aus dem Fokus. Unten sehr ihr aber, dass manche Dinge erstaunlicherweise trotzdem klappen: hab den 2. Platz und 3000 Franken gewonnen, bei einem journalistischen Nachwuchs-Wettbewerb vom Facts (schweizer Pendant zu Focus/Spiegel) mit einer respekteinflößenden Jury aus verschiedenen CH- Medien, z.B. Roger de Weck. Paula war zum Zeitpunkt der Preisverleihung schon ziehmlich tipsy (o-ton stefan), wie auf zahlreichen Photos dokumentiert.
(Wens interessiert: http://www.facts.ch/dyn/magazin/studipreis/554150.htm)

Ich knutsche euch ganz herzlich und wünsche etwas mehr Mitteilungsdrang! Eure Paula

3000 Franken reicher

Freitag, April 06, 2007

Meine lieben Osterhasen, eine kleine Story aus meinem Leben

Ich muss das schnell mal loswerden und zwar auf deutsch (meiner Mitbewohnerin werde ich nachher versuchen das Ganze auf Englisch wiederzugeben)...

Ich bin gerade zurueckgekehrt von meinem ersten und letzten(!!) Blinddate! Nein Maedchen, die sowieso nur halb geglaubte Selbstverarschung, dass der Typ in echt bestimmt besser aussieht als auf dem Foto, das er euch geschickt hat, ist unwahr! Natuerlich schickt er dir sein Schokoladenseitenbild, und wenn du dann schon Zweifel hast, nimm sie ernst!

Das hab ich eigentlich auch, indem ich ihn am Mittwoch erst einmal versetzt habe, nachdem mich urploetzlich schwere (Selbst-)Zweifel ueberkamen... Wenigstens eins hat mir dieses Date gegeben: neues Selbstbewusstsein - so verzweifelt bin ich noch lange nicht!

Nun, wie den Kopf jetzt aus der Schlinge ziehen. Noch dazu wenn ich es mal wieder nicht geschafft habe direkt jede Hoffnung seinerseits auszuloeschen - nein, stattdessen "klar koennen wir uns wiedertreffen!" - fuckin stupid me...

Das Gute an allem: Ich habe nun endlich die Gilbert & George Ausstellung gesehen.

Meine Lieben, nein, ich bin nicht total desperate, nur im Moment etwas anfaellig fuer Schnappsideen.
Gestern hatten wir ein cook-off (meine Mitbewohnerin und ich gegen ihren Freund und seinen Mitbewohner, plus ein paar Gaeste als Juroren). Ich glaube, das sollte eine kleine Verkupplungsaktion werden, nachdem Tom - der Mitbewohner - allerdings 8 Vodkashots hinter sich hatte, war auch das letzte Fuenkchen Attraktivitaet an ihm erloschen. Anyway, das Essen war ueberragen und wir Maedels haben haushoch verloren. Ich habe auch Bekanntschaft mit real British people gemacht inklusive ihrer konservativen politischen Ansichten - es haben sich also mal wieder einige Stereotype bestaetigt. Und ich konnte beweisen, dass ich auch trinken kann, ohne danach die Nacht in der Toilette verbringen zu muessen, wo man mich dann einfach vergisst... Ein gelungener Abend!

Jetzt freu ich mich wieder auszugehen und hoffentlich mehr Glueck mit den Maennern zu haben...

Ein Gruss vom Osterhasen!

Mittwoch, April 04, 2007

willi im frühling,

ja, ich bin im frühling angekommen. und sollte doch mein doplom machen. schlimm ist das. hab mich lang nicht mehr so von den buben durcheinander bringen lassen.
habe da so einen netten typen bei mir im café. der ist fast jeden tag da und arbeitet an seinem wunderschönen mac (grafiker)und trägt immer verdammt stylische turntreter. er ist ein bissel klein und man könnte sich fragen ob ich seinen computer und den guten geschmack mehr mag als alles andere. in pforzheim geht einem sowas einfach sofort rein, kann man nichts machen. nun gut, er trinkt immer unmengen cappucino mit wenig schaum und raucht in einer stunde an die 5 zigaretten. den aschenbecher darf ich ja lehren, päh, pfui. aber sehen wir mal darüber hinweg. mittlerweile sind wir über das anlächeln hinaus und zum freundlichsten hallo und tschüss übergegangen und es wird verdammt noch mal zeit, dass er mit mir was trinken geht. open end...
ich kann mich fast nicht mehr beherrschen. total verrückte hormone und die spitzheit hat den zenit erreicht.
aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nur so ein fling wird. aber na gut, hat ja noch nie geschadet.
was mich da so sicher macht, ist, dass ich immer noch kontakt zu henrique habe. ich habe ihm einfach mal eine mail mit der info geschickt ich würde im sommer nach brasilien kommen. den hats umgehauen, schmetterlinge und so...
ich würde gerne fliegen und suche nun nach einer begleitung. für august oder september und für mindestens drei wochen. vielleicht würde das mein privatleben in schwung bringen.
ansonsten habe ich das week-end in züri verbracht. bei der lieben pauli. meine studentenfreudin jenny ist ja auch gerade dort und arbeitet an der oper. wir hatten eine tolle party und natürlich habe ich viele hübsche jungs gesehen. aber nur geschaut...
ansonsten geruht und mit paula mein diplomthema durchdiskutiert. das hat gut getan. ansonsten gabs unmengen gespräche über jungs und sex. da kam so ne doku über das sexleben der schweizer. hat uns aber nicht befriedigt, so dass wir uns gegenseitig noch einmal aufgeklärt haben. das ist immer gut und lustig.
danke pauli für alles...
wie ihr seht, ich mache viel nur nicht mein diplom. das einzige was ich schaffe, ist ein riesen chaos gekrönt mit dreck in meinen vier wänden. gemütlich.
so, da ostern ist, nutze ich die feiertage zum arbeiten in pforze (nix freiburg) und werde in meinem café mal auf eiersuche gehen und hoffentlich bald meine hormone zur ruhe bringen, um konzentriert mein studium zu beenden.
so zappelig und überschwenglich wie ich gerade bin, bleibt nur eins zu sagen: ICH LIEBE EUCH!!!
eure willi

ps. das bild zeigt mich in einem zwergenkostüm. nein, designermode von meiner freundin sandra. ich habe mich geehrt gefühlt für sie modeln zu dürfen...

Montag, April 02, 2007

Zwischenstand


Hallo, meine Lieben, ich wollte euch mal eben den Zwischenstand durchgeben bezueglich Silvesterplanung: Paula, Emelie, Ahne und ich waeren auf jeden Fall dabei, Fee, Willi und Nora koennen es noch nicht ganz absehen und Saase und Marie haben sich noch nicht geaeussert - hey, wie siehts bei euch aus? gibt es Vorschlaege, wie wir das nun haendeln sollen? eine 6er Wohnung oder 4er? Oder lieber eine groessere und wir besetzen sie zur Not nur mit weniger Leuten (dann muss der einzelne halt mehr zahlen) oder wir fragen andere Leute, ob sie die werten Freundinnen ersetzen. Oder Ahne, Paula, Emelie, wollt ihr das Ganze ueberhaupt, auch wenn nicht alle mitkommen? Bitte Meinungen durchgeben (koennten wir das vielleicht so handhaben, dass wir emails immer an alle schicken? Dann waere jeder informiert). Liebe Ostergruesse, Laura.