Donnerstag, Januar 18, 2007

London Daily

Meine Lieben, bin ich eigentlich schon in London? Habe noch so gut wie nichts davon mitbekommen... Bin t'glich fleissig bei der Arbeit, denn die wird noch ganz schoen anspruchsvoll, glaube ich. Und abends nach wie vor auf muehseliger Wohnungssuche. Ganz schoen bescheuert, wenn man sich so gar nicht auskennt. Ein Nachteil ist auch, dass es in London keine ausgeschriebenen Viertel gibt, in die man sich nicht begeben sollte, sondern immer halt mal ein paar Strassen mitten in einem schoenen Bereich, die dann ganz uebel und gefaehrlich sind. So stand ich schon des oefteren vor einem Haus ohne ueberhaupt hineinzugehen. Dummerweise wohne ich auch gerade in einer so ueblen Gegend, dass ich mich bei Dunkelheit kaum nach Hause zu gehen traue (und es wird schon um 5 dunkel). Dem habe ich gestern getrotzt und bin mit meinen Kollegen "ausgegangen". Das war eine lustige Veranstaltung in einem alten Tanzraum, in dem man zuerst einen Paartanz (Ceroc - so ne Art Knotentanz) beigebracht bekommen hat, um danach - beim "Freestyle" (!) - von Maennern diverser Alterklassen wild durch die Gegend gewirbelt zu werden. Das war ein Spaesschen! Aber auch ganz schoen exhausting. . . Nur gut, dass die anderen das auch alle zum ersten Mal gemacht haben. Es ist wirklich super fuer mich hier Leute zu haben, mit denen ich deutsch sprechen kann. Sind auch alle zwischen 25 und 35, das ist echt super. Tja und fuer die Arbeit muss ich wohl noch ein wenig mutiger werden. ICh waqr jetzt schon oefter in der Notaufnahme dabei, hier soll ich ja die Unfall und GEwaltopfer rekrutieren udn befragen. Ein wenig mulmig ist mir schon dabei und mein Englisch kann auch noch was lernen... So, nun muss ich wieder strootchen (?), das heisst, bei einem Sozialphobiker als Publikumsstatist dienen, waehrend er einen Vortrag haelt.
Ich gruesse euch, die Laura.

1 Comments:

Blogger Rasselbande said...

Lauras (Passau-Laura) Freund ist gerade in New York angekommen und in seiner Wohnung hängt so ein komischer Aufkleber, der markiert, dass an diesem ORt schonmal ein Verbrechen stattfand. Damit der Verbrecher ihn sieht und die Flucht ergreift, falls er nochmal wiederkommen sollte. Komisch sindse, die Amis.
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Lebe wild und gefährlich, liebe Lauris!
Ahne

5:11 PM  

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